Wespen und Hornissen

Gelegentlich haben sich Hornissen oder Wespen in Ihrem Garten oder am Haus niedergelassen und bei geeigneten Bedingungen ihr Nest gebaut.

Zwar sind beides sehr nützliche Tierarten, da sie große Mengen andere Insekten und Gartenschädlinge  vertilgen, aber wir fürchten uns häufig bei ihrer Annäherung an unseren Lebensbereich.

Grundsätzlich stehen Hornissen und Wespen unter Naturschutz und dürfen somit nicht bekämpft werden. Wenn sie uns am Tisch im Freien belästigen, ist eine Ablenkfütterung geeignet, um uns Ruhe zu verschaffen. Hierzu stellt man eine Schüssel mit Zuckerwasser oder zum Beispiel überreifen Weintrauben im Abstand von fünf bis 10 Metern auf und sorgt dafür, dass immer Angebot vorhanden ist. Die Wespen holen sich das angebotene Futter und versorgen damit ihre Brut. Am Tisch kehrt wieder Ruhe ein.

 

Hornissen sehen zwar gefährlich aus und hören sich auch so an, sie sind aber scheu und meiden Auseinandersetzungen mit Menschen. Sie zählen zu den besonders geschützten Arten und dürfen nicht bekämpft werden.

Störungen wie heftige Bewegungen, Blockieren der Flugbahn sowie Erschütterungen am Nest müssen natürlich grundsätzlich vermieden werden. Sie ernähren sich hauptsächlich von Beuteinsekten. Wer ein Hornissennest in der Nähe hat, wird keine Wespen finden. Sie werden als Futterkonkurrent der Hornisse von dieser nicht geduldet.

 

Sollten die Tiere durch ein Nest in unserem unmittelbaren Lebensbereich unser Leben bedeutend einschränken, so ist eine fachgerechte Umsiedlung erforderlich. Diese kann derzeit nicht durch Mitglieder des Imkervereins durchgeführt werden, da wir kein ausgebildetes Personal und keine erforderliche Umsiedlungsausrüstung haben.

 

Wenn eine Umsiedlung dringend erforderlich ist, dann kann die

"Biologische Station mittlere Wupper" kontaktiert werden. Die Kontaktdaten finden Sie auf der Internetseite der BSmW.

 

 

 

 

 

Imkerverein Solingen
vorstand@imker-solingen.de